Donnerstag, 25. September 2014

Ich bin in einem Bann gefesselt, der nicht wirklich besteht. Es ist eigentlich nichts, doch ich spüre es. Jedes Mal, wenn ich dich vor mir sehe. Du siehst mir in die Augen und ich merke, dass du ihn auch spürst diesen Bann, der uns beide irgendwie nicht los lässt. Jedes Mal wenn du mich an siehst, spüre ich deine Blicke so sehr, als könntest du mir direkt in die Seele blicken, nur du kannst es nicht. Du weißt nicht wie ich mich fühle, genauso wie jeder andere auch nicht. Keiner weiß wie ich mich fühle, denn selbst ich tue mich schwer es zu beschreiben. Ich glaube eiskalte Leere trifft es ein wenig. Du hast mich damals im Stich gelassen und ich sehe es noch genau vor mir, als du wieder zu mir kamst und ich mich von dir abwendete, denn ich konnte dich einfach nicht mehr ansehen. Nicht nachdem du das getan hattest. Nach langer Zeit bist du dann mehr oder weniger freiwillig gegangen. Ich hörte deine letzten Schritte, einen Schrei eines anderen Passanten und schließlich einen lauten Knall. Ich drehte mich um und das letzte was ich aufnehmen konnte, war von meinen Tränen vollkommen verschleiert worden.

In dem Moment sprach mich meine Lehrerin an und ich merkte das ich wieder feuchte Augen bekommen hatte. Ich ging nicht auf sie ein, schaute nur schnell auf den Platz neben mir und stellte fest, dass es wahr ist das du niemals wieder kommst.





Sonntag, 21. September 2014

Sie weiß, wie man glücklich wird. An einem Ort an dem eigentlich keiner so wirklich glücklich wird. Sie sieht die Dinge anders, sieht die Probleme nicht, die vor ihr liegen. Hat ganz einfach eine andere Wahrnehmung und nimmt alles nicht so ernst. Sie hat nur ein, zwei oder auch drei Dinge, die ihr wirklich wichtig sind, auf die sie Acht gibt. Bei ihr ist das große Ganze nicht entscheidend, sondern nur der Moment in dem sie lebt. Der Moment, der einfach einmalig sein soll und unvergesslich. Sie denkt nicht über ihr Verhalten nach, sondern handelt einfach. Tut einfach das wonach ihr gerade ist und ist zufrieden damit. Ihre kleine bescheidene Welt reicht ihr vollkommen und sie strebt nicht nach mehr, denn
Sie weiß wie man glücklich wird.

Sonntag, 20. April 2014

Auf der Suche nach was eigentlich? Wir suchen. Wir irren um her, auf der Suche nach etwas besonderem. Nach etwas, wovon wir denken es wird unser Leben im positiven verändern, obwohl wir es gar nicht kennen. Haben immer das Bedürfnis eine krankhaft negative Einstellung gegenüber uns selbst zu bewahren, mit uns selbst unzufrieden zu sein und uns durch den immer wieder gleichen Vergleich mit anderen zu bestätigen. Lassen uns von den Dingen die wir bei anderen sehen einreden, wie schlecht unsere eigene Situation ist, oder dass wir etwas nicht haben. Machen uns nicht von den anderen um uns herum los, sondern sind rund um die Uhr damit beschäftigt Vergleiche zu ziehen, anstatt einfach zu leben und es auf uns zukommen zu lassen und das zu tun was wir in dem Moment gerade einfach wollen. Stattdessen ist alles so gleich. Auf einmal denkt jeder sagen zu können, dass er das und das gerne mag oder tut, nur weil es nahe zu alle anderen so tun. Es ist schrecklich, dass alle so gleich sind. Mit dem Drang zum Verbiegen und zum so werden wie die Meisten sind.

Montag, 10. Februar 2014

Die Leute glauben das, was sie glauben wollen. Manchmal hat das was sie glauben nicht wirklich was mit der Wirklichkeit zu tun. Manchmal will man aber auch einfach nur nicht begreifen, wie die Wirklichkeit ist. Man will ihr wahren Gesicht nicht sehen, weil es hässlich ist, einem nicht in den Kram passt. Man hat es jedoch früher oder später zu akzeptieren, weil man nur so weiterleben kann. Man kann nicht in der Vergangenheit leben. Man muss mit der Zeit gehen und akzeptieren, was vor sich geht.
Manchmal wollen wir einfach nicht begreifen, warum eine Person so handelt, wie sie es nun einmal tut. Wir können einer Person zureden, aber am Ende trifft sie die Entscheidungen. Diese Person ist die einzige, die den Grund für ihr Handeln kennen muss. Oft ist es für die anderen nicht zu begreifen, aber die Person ist die einzige, die wissen muss was sie tut. Sie muss zufrieden mit ihren Entscheidungen sein.

Das Leben ist kostbar. Aber jeder muss für sich selbst wissen, was er damit anstellt. Wir können es nicht verstehen, aber wenn jemand es für sich absichtlich beendet, muss derjenige der sein, der seine Taten versteht und niemand anderes. 

Samstag, 4. Januar 2014

Hoffnung

Hoffnung ist das einzige was noch zählt, das einzige was noch da ist. Das einzige auf das noch gehofft werden kann. Ohne Hoffnung ist es zerstört, sind wir zerstört. Alles was wir hatten wird zerstört sein und das darf nicht passieren. Es ist zu schmerzhaft dich zu verlieren, dich so zu verlieren, dich überhaupt zu verlieren. Weil wir zerstört sein werden, werde ich zerstört sein. Es wird meine kleine Welt zum Einsturz bringen. Ich bin eingestürzt, kann nicht mehr aufstehen, mich nicht mehr regen, nicht mehr lachen. Die Vorstellung alleine ist zu schmerzhaft.

Deshalb hoffe ich. Ich schenke dir meine Hoffnung und gebe uns nicht auf.